Supra #4 gibt´s in folgenden Läden:

Fanladen, Brigittenstraße 3
Buchhandlung, Schulterblatt 55
Subvert Store, Neuer Pferdemarkt 32
Lockengelöt, Wohlwillstraße 20
KunstKiosk, Paul-Roosen-Straße 5
TT hoch 3, Beim Grünen Jäger 10
St. Pauli-Archiv, Wohlwillstr. 28
Strips & Stories, Seilerstrasse 40
Heinrich Heine Buchhandlung, Grindelallee 26

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Gauloises, Prada, H&M, Nike street art tour

Gauloises, Prada, H&M, Nike street art tour. from .wav on Vimeo.

„Tour de la créativité“ hieß der Quatsch, den sich ganz findige Werbefachleute ausgedacht haben, um der Zigarettenmarke Gauloises einen frischen Anstrich zu verleihen. Schon im Mai hatten Graffiti-Künstler Zigarettenautomaten in Hamburg und München zu Werbezwecken gestaltet. Im August sollte man nun „in die Welt der Urban Interventions“ geführt werden. Denn diese „verwandeln die Stadt in eine kreative Spielwiese“. Oder in ein Irrenhaus. Das fällt mir jedenfalls ein, wenn ich an die „kostenlosen Art Walks durch Straßen und Hinterhöfe“ denke, die neben allerlei anderem Budenzauer veranstaltet wurden. Sowas hat Adidas im letzten Jahr ja schon gemacht, um die Marke und den neuen Shop am Schulterblatt zu pushen. Eine Horde mit neuen Sneakers beschuhte und mit Firmenlogo bebeutelte Touris sind durch die üblichen Viertel marschiert und haben vor den Hauseingängen rumgelungert, von einem Insider (!) geführt selbstverständlich. Eine Demo für einen Turnschuh! Mad world. Und jetzt der ganze Spaß noch einmal für eine andere Marke.

WAV [we are visual] haben sich dem Tross angeschlossen und noch ein paar weitere Marken mitgebracht. Street Art is ja für alle(s) da.

Was passiert in der Neuen Großen Bergstraße?

"Einschneidende Veränderungen passieren in der Grossen Bergstrasse. Eine große Baustelle an Stelle des Frappant, neue Läden machen auf.
Die Hamburger Morgenpost schrieb von einem „neuen Szenestadtteil“ in Altona-Altstadt, von einer „Goldgräberstimmung“ bei den Investoren.

Die andere Seite dieser Entwicklung ist weniger sichtbar. Die Mieten steigen, erste Geschäfte müssen aufgeben. Große Abriss- und Neubaupläne werden gemacht.

surreal,-

surreal wav we are visual

Das Künstler-Kollektiv .WAV (we are visual) hat den ehemaligen real-Markt am Neuen Kamp heimgesucht, um es mal auf den Punkt zu bringen. Schönes Ding.

Ich fand den Ort als Versorgungsstützpunkt aka Supermarkt ja ideal. Ich vermisse diese Institution sehr, seit im Mai letzten Jahres der real,- die Schotten dicht gemacht hat. Hier hab ich jahrelang ein Gros meiner Einkäufe erledigt und diesen Treffpunkt der AnwohnerInnen der umliegenden Viertel schätzen gelernt. Ein herber Verlust.

wav we are visual surreal
unser! areal alte rindermarkthalle
supra-magazin.net | Reclaim Your Viertel - 24.06.2011 - 23:20

SPENDE DEIN PFAND!

Die Festivalsaison ist eröffnet. Eine gute Gelegenheit, sich mal wieder schön die Kante zu geben. Und eine Chance, ganz einfach nebenbei Gutes zu tun. Rebelzer zeigt in dem folgenden Video, wie das geht. Viva con Agua ist dieses Jahr wieder auf über 60 Festivals in Deutschland, der Schweiz und Spanien unterwegs, um Eure Becher einzusammeln. Mit dem Pfandgeld werden Wasserprojekte der Welthungerhilfe in Entwicklungsländern finanziert. Ihr wißt Bescheid.

Free OZ - Die Stadt für Alle! [Video]

Was für ein schönes Zeichen der Solidarität mit dem King of the World! "FREE OZ" auf der 18-Uhr-Demo am 1. Mai in Berlin. Großartige Aktion, tolles Video! Bei der Gelegenheit möchte ich just zitieren: "Neben guter Öf­fent­lich­keits­ar­beit und ju­ris­ti­scher Un­ter­stüt­zung braucht OZ den Sup­port der Stra­ße – also ver­gesst den klei­nen King nicht wenn ihr raus geht!"

Besetzung in Altona - Video

Ein Video über die Besetzung des ehemaligen Finanzamtes in der Großen Bergstraße, Altona, und den darauf folgenden Polizeieinsatz am Samstag.

Johnny Mauser & Captain Gips - On A Journey feat. Marie Curry

Das Wochenende verspricht einen Hauch von Sommer. Ich bleib trotzdem im Hause. Aber während ich mich an meinen Beitrag zur nächsten Ausgabe unseres kleinen verachtenswerten Heftchens mache, höre ich diesen Song. Rauf und runter. 100.000 Klicks bei Youtube! 100.300, um genau zu sein, zu dieser Stunde. So geht Musik. (Video)

Knüppel frei bei Vattenfall

Angesichts der aktuellen und generellen atomaren Bedrohung, der wir alle ins Auge blicken, sind ein paar gelbe Säcke voll Altpaier eine recht softe Form des Protests. Was die Hamburger Polizei nicht davon abhält, mal wieder völlig freizudrehen. [Video]

Hohn und Spott dem HSV!

Für große Erheiterung und blankes Entsetzen sorgt seit einiger Zeit der Überhit "Mein HSV" eines ominösen Gano . Ich darf davon berichten, dass dieses Lied, ein kaum zu beschreibendes musikalisches Ungetüm, selbst unter Rauten - sagen wir mal: nicht unumstritten ist. Obwohl, das ist Quatsch. Es wird fast unumstritten gehasst. Unser sehr intelligente Vizepräsident Dr. Gernot Stenger hat sicher Recht, wenn er sagt, dass man das Internet, Facebook und Konsorten nicht überbewerten soll, aber dennoch möchte ich darauf verweisen, dass Gano (der mit seinem HSV) gerade mal von 90 Leuten bei Facebook gemocht wird. Ich glaub, das ist eher schlecht.

Free OZ!

Am 3. Februar 2011 begann ein Verfahren gegen Hamburgs bekanntesten Graffiti-Künstler. Bereits acht Jahre seines Lebens saß Oz im Gefängnis. Nun droht ihm eine weitere, im schlimmsten Fall mehrjährige Haftstrafe für seine künstlerische Tätigkeit.

Der Protest geht weiter

bring back st. pauli

Am letzten Freitag wurden beim Zeckensalon weitere Maßnahmen in Sachen Protest beredet. Das Ergebnis:

Liebe Sankt Pau­lia­ner_in­nen,
etwas über eine Woche ist es nun her, als das Mil­l­ern­tor nicht in braun-​weiß, son­dern in Rot-​Schwarz er­strahl­te. Den Far­ben des Pro­tes­tes gegen die zu­se­hends aus­ufern­de Kom­mer­zia­li­sie­rung im Sta­di­on und par­al­lel dazu im Stadt­teil, die sich die Fan­schar un­se­res ein­zig­ar­ti­gen FCs selbst ge­ge­ben hat. In der Zwi­schen­zeit gab es ein Ge­spräch zwi­schen dem Stän­di­gen Fan­aus­schuss und Ver­eins­ver­tre­tern (Prä­si­di­um, Auf­sichts­rat, Ver­mark­tung), wo unter an­de­rem die Pe­ti­ti­on der So­zi­al­ro­man­ti­ker be­spro­chen wurde. [...]

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